„Handy-Daumen“ als neues Krankheitsbild

Handy-Daumen

Nach Maushand und Mausarm nun also der Handy-Daumen, in englischsprachigen Ländern auch bekannt als „WhatsAppitis“ oder „WhatsApp Disease“. Gemeint sind jene Symptome an der Hand, die typischerweise von der Bedienung des Smartphones bei häufigem Gebrauch herrühren. Das moderne Handy hat der Welt also tatsächlich eine neue „orthopädische“ Zivilisationskrankheit gebracht. „Handy-Daumen“ als neues Krankheitsbild weiterlesen

Hoher Blutdruck – wann ist eine Therapie sinnvoll?

Hoher Blutdruck - Therapie

Bluthochdruck ist eine der häufigsten gestellten Diagnosen in Österreich. Viele Patienten mit zu hohem Blutdruck fühlen sich aber nicht krank und haben wahrscheinlich auch keine Beschwerden. Doch im Vergleich zu Personen mit normalem Blutdruck erleiden Menschen mit unbehandeltem Bluthochdruck je nach Schweregrad doppelt bis zehnmal so häufig einen Hirnschlag oder Herzinfarkt oder erkranken an Herzinsuffizienz. Ab wann mit einer blutdrucksenkenden Therapie begonnen werden sollte, ist jedoch noch häufig Gegenstand vieler Diskussionen. Forscher werteten nun die Ergebnisse von mehreren Studien zu dieser Thematik neu aus. Hoher Blutdruck – wann ist eine Therapie sinnvoll? weiterlesen

Studie: Geschmacksstoffe stimulieren Immunabwehr

Politik & Forschung

Wesentlich weitreichender als bisher angenommen ist die Wirkung von Geschmacksstoffen auf den menschlichen Organismus. Diese organischen bzw. anorganischen Substanzen, die über bestimmte Rezeptoren (Geschmackssinneszellen) eine Geschmacksempfindung (z.B. „süß“, „sauer“, „bitter“, „salzig“, „umami“) auslösen, wirken darüber hinaus auf die Zusammensetzung des Speichels und somit auf die Eintrittsbarriere für Bakterien und Keime. Zitronensäure und scharf-schmeckendes 6-Gingerol aus Ingwer etwa, verleihen nicht nur Speisen und Getränken eine besondere Geschmacksnote, beide Stoffe stimulieren auch die molekularen Abwehrkräfte im menschlichen Speichel. Dies ist das Ergebnis einer Humanstudie eines Teams der Technischen Universität München (TUM) und des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie. Studie: Geschmacksstoffe stimulieren Immunabwehr weiterlesen

HIV-Prophylaxe wird erschwinglich, Safer Sex dennoch unumgänglich

HIV-Prophylaxe wird

Menschen mit hohem HIV-Risiko können hierzulande seit 2017 ein vorbeugendes Medikament bekommen – jetzt auch zu einem verhältnismäßig günstigen Preis. Die medikamentöse Prä-Expositionsprophylaxe – abgekürzt PrEP – kann das Risiko einer HIV-Infektion dramatisch verringern. Durch Ablauf des Patentschutzes des Medikaments Truvada sind wesentlich günstigere Generika auf den Markt gekommen. Eine Studie des Instituts für HIV-Forschung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) liefert erstmals umfassende Daten zur so genannten PrEP-Anwendung. HIV-Prophylaxe wird erschwinglich, Safer Sex dennoch unumgänglich weiterlesen

Forscher identifizieren 161 genetische Faktoren für Fehlsichtigkeit

Biomarker für psychische Erkrankungen

Auch wenn sich Fehlsichtigkeit heute Dank zahlreicher Optionen – zur Auswahl stehen Korrekturen mittel moderner, ultraleichter Brillen, komfortable Kontaktlinsen oder Laser-OP’s – leicht korrigieren lässt, stehen die Ursachen dafür im Fokus zahlreicher Untersuchungen. Die internationale Forschergruppe „Consortium for Refractive Error and Myopia“ (CREAM) hat jetzt die weltweit größte genetische Studie zur Kurzsichtigkeit in der renommierten Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht. Die Studie identifizierte 161 genetische Faktoren für Fehlsichtigkeit. Damit vervierfacht sich die Anzahl der bekannten genetischen Risikofaktoren. Forscher identifizieren 161 genetische Faktoren für Fehlsichtigkeit weiterlesen