Internet ist Auskunftstelle Nr. 1 bei Gesundheitsfragen

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Der Webvermarkter credoweb.at hat eine räpresentative Onlineumfrage beim Market-Institut in Auftrag gegeben um das Suchverhalten der Konsumenten bei Gesundheitsfragen abzuklären, das Ergebnis ist eindeutig: 93% der internetaktiven Österreicher ab 18 Jahren nutzen bereits Online-Informationsquellen zum Thema Gesundheit. Zwei von drei Österreicher (68%) sind der Meinung, Mediziner mit einem umfassenden Internetauftritt haben bessere Chancen von Patienten konsultiert zu werden, als Kollegen ohne Website. Je jünger die Befragten, umso wichtiger das Internet: Bei der Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen gaben gar 78% Ärzten mit Webpräsenz den Vorzug. Ein Ergebnis ganz nach dem Geschmack von credoweb.at, das sich auf die Präsentation von Ordinationen und Gruppenpraxen im Rahmen der Social-Media-Plattform unter der selben Adresse spezialisiert hat und so um einträge bei Ärzten wirbt.

1007 Österreicher wurden gefragt, ob ein Arzt mit einem umfassenden Internetauftritt ihrer Meinung nach bessere oder geringere Chancen hätte, als Arzt ausgewählt zu werden. Die Ergebnisse waren eindeutig: 68% der Befragten räumten internetaffinen Ärzten bessere Chancen für neue Patienten ein. Doch welchen Eindruck hinterlässt ein Arzt, der sich im Internet präsentiert, auf potenzielle Patienten? 83% gaben an, dass Ärzte mit umfassendem Internetauftritt leichter zu kontaktieren sind und ihren Patienten damit Zeit sparen. Auf 78% macht der Internetauftritt des Arztes einen modernen Eindruck, für 76% wirkt das besonders serviceorientiert, für 73% patientenorientiert und für nahezu drei von vier Befragten (74%) vermittelt ein Arzt mit einem umfassenden Online-Auftritt den Eindruck, wohl am neuesten Stand der Technik zu sein.

Dennoch hat eine fehlende Webpräsenz auf den Großteil der Befragten bislang noch nicht so schlimme Auswirkungen: 57% gaben an, den Arzt nicht unbedingt im Internet finden zu müssen. Ebenso viele (57%) gehen davon aus, dass sich der Arzt wohl einfach nicht für das Internet interessiert, wenn er keine Website hat. Aber bereits jeder Vierte (25%) bewertet die Abstinenz als schlechten Patientenservice bzw. bekommt jeder Dritte den Eindruck vermittelt, dass ein Arzt ohne Webauftritt nicht ausreichend auf die Bedürfnisse seiner Patienten eingeht (33%). Für 24% erwecken „Offline-Ärzte“ den Eindruck, nicht die modernsten Therapien anbieten zu können bzw. überholte Ansichten (26%) oder ein weniger umfassendes Angebot als Kollegen zu haben (19%).

„Noch ist es Ärzten ohne Internetauftritt leicht möglich dieses Versäumnis nachzuholen und ohne großen Aufwand die Ordination, die angebotenen Leistungen und Spezialgebiete online zu präsentieren. Als kompetente Schnittstelle für alle im Gesundheitsbereich Tätigen und deren Patienten stellt credoweb.at seine gesamte Erfahrung für den einfachen und kostenlos Einstieg in das Internet zur Verfügung“, erklärt Mag. Nikola Jandric, Head of Client Solutions von credoweb.at. „Unser Außendienst besucht Ärztinnen und Ärzte in der Ordination und richtet mit ihnen gemeinsam ein passendes Profil ein. Auch eine kurze Einschulung für Internet-Neulinge ist kein Problem. Dann wird rasch ersichtlich, wie leicht das heutzutage geht und wie schnell man gratis einen geeigneten Internetauftritt haben kann!“

Gesundheitskompetenz aus dem Internet?

Die Selbsteinschätzung der Befragten in Bezug auf Vertrauenswürdigkeit und Relevanz der online gefundenen Gesundheitsinformationen zeichnet ein selbstbewusstes Bild: 58% gaben an, sehr gut bzw. gut einschätzen zu können, welche Informationen als vertrauenswürdig einzustufen und für ihre Gesundheit relevant sind. Weitere 32% haben hier ein neutrales Selbstbild (Note 3). Nur insgesamt 5% der Teilnehmer bewerten ihre Fähigkeiten zur Unterscheidung negativ (Noten 4 und 5). „Gesundheitskompetenz ist die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und anzuwenden, um im Alltag angemessene Entscheidungen zur Gesundheit treffen zu können“, erklärt Alexander Riegler, MPH, EMPH, BSc., Gesundheitsjournalist, Biomedizinischer Analytiker und Inhaber einer Unternehmensberatung, die auf Gesundheitskompetenzentwicklung spezialisiert ist.

„In Österreich kann das laut aktuellen wissenschaftlichen Studien etwa jeder Zweite auch wirklich kompetent umsetzen. Im Vergleich zu den USA, wo das neun von zehn Menschen nicht gelingt, liegt Österreich hier schon sehr gut. Dennoch ist es natürlich erstrebenswert, jedem Menschen zu dieser Fähigkeit zu verhelfen, auch wenn er denkt, dass er sie bereits hat!“ Darüber, welche Rolle hierbei zukünftig das Internet spielen soll bzw. wird, sind sich auch die Experten noch nicht ganz einig. „Dass der Trend zur Internetnutzung weiter zunimmt, liegt mittlerweile auf der Hand“, ist Alexander Riegler überzeugt. „Damit User aber auch wirklich etwas lernen und ihre persönliche Gesundheitskompetenz verbessern können, müssten sie klar unterscheiden, wer der Absender von Informationen ist und wie sehr diese Informationen der Wahrheit bzw. dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechen.“

Schuppenflechte und Sexualität

Bei Schuppenflechte ist der Genitalbereich oft ebenfalls von Hautveränderungen betroffen – mit Rötungen, Juckreiz, Brennen und Schmerzen als häufigste Beschwerden. Die für Psoriasis typische Schuppung ist hingegen im Intimbereich selten. „Es ist wichtig, Beschwerden im Intimbereich beim Hautarzt anzusprechen, um eine wirksame Behandlung für diesen besonders sensiblen Bereich zu finden – auch wenn es Überwindung kostet“, betont Ao.Univ.-Prof. Gudrun Ratzinger. Zu diesen Begleiterscheinungen der Psoriasis kommen natürlich auch die üblichen weiteren Herausforderungen in einer Partnerschaft dazu, die es zu meistern gilt. Die Erkrankung ist hier „nur“ ein zusätzlicher Faktor.

Bei Psoriasis-Betroffenen kann die Belastung dennoch soweit führen, dass Körperkontakt und Sexualität weitgehend vermieden werden. Es besteht aber kein Grund, auf dieses wichtige Fundament für ein glückliches Leben zu verzichten, unterstreicht die Hautärztin: „Wichtig ist, sich bewusst zu machen, dass das Auftreten partnerschaftlicher und sexueller Probleme auch ohne chronische Erkrankung nichts Außergewöhnliches ist.“ Dennoch sollten Menschen mit Schuppenflechte wissen, dass sexuelle Funktionsstörungen bei ihnen auch die Folge von Begleiterkrankungen der Schuppenflechte sein können, die durch die chronische Entzündung im Körper entstehen – zum Beispiel Diabetes und Bluthochdruck: „Eine wirksame Therapie dieser Begleiterkrankung wird daher in den meisten Fällen auch die sexuellen Funktionsstörungen verbessern.“

Wie glaubwürdig ist Online-Gesundheitsinformation?

Schuppenflechte beeinflusst laut aktuellen Erkenntnissen weder Fruchtbarkeit noch Zeugungsfähigkeit: „Sie birgt auch kein Risiko für den Verlauf einer Schwangerschaft oder für das Ungeborene“, bestätigt Ao.Univ.-Prof. Ratzinger. Allerdings steigt das Risiko für das Kind, auch an Schuppenflechte zu erkranken: Wenn nur ein Partner Psoriasis hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind ebenfalls an Schuppenflechte erkrankt, relativ klein (ca. 8–15%). Sind beide erkrankt, liegt das Risiko der „Vererbung“ höher, bei rund 50 bis 60 Prozent.

Ratzinger: „Ob die genetische Veranlagung in der Folge aber tatsächlich dazu führt, dass ein Kind eine Schuppenflechte entwickelt, kann man nicht vorhersehen, weil das von vielen weiteren Einflussfaktoren abhängig ist. Daher rät die Expertin, bei bestehendem Kinderwunsch möglichst frühzeitig das Gespräch mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt suchen. „Eine gute Planung hilft auch dabei, die Behandlung der Schuppenflechte vor, während und nach der Schwangerschaft individuell anpassen zu können.“

Neuer Ratgeber

Im Rahmen der Befragung wurde die Glaubwürdigkeit von Online-Informationen eindeutig kategorisiert: Auf Platz 1 der glaubwürdigen Absender von Gesundheitsinformation liegen mehrere verschiedene ÄrztInnen, die auf einer Plattform Inhalte zur Verfügung stellen und/oder Informationen bewerten (62%). Genau hier möchte Credoweb.at ansetzen und bietet ÄrztInnen eine einfache und kostenlose Möglichkeit, die Ordination online zu präsentieren, mit potenziellen Patienten in Kontakt zu treten sowie Gesundheitsinformation zu erstellen und zu teilen.

Ganz neu ist der Ansatz freilich nicht, immerhin konkurrieren allein in Österreich gleich mehrere Arztportale um die vermeintlich zahlkräftige Kundschaft, noch ist aber nicht absehbar, welches Konzept sich durchsetzt. www.mednanny.com, www.docfinder.at oder arztsuche24.at – um nur einige zu nennen, sind schon länger am Markt und buhlen um Ärzte und Bewertungen. Credoweb.at setzt allerding neue Schwerpunkte:

„Credoweb.at hat sich zum Ziel gesetzt, erstmalig und mit einzigartigen Services die gesamte Gesundheitsbranche auf einer gemeinsamen Onlineplattform zu vernetzen“, bringt Mag. Nikola Jandric, Head of Client Solutions von Credoweb.at, das umfassende Angebot auf den Punkt. „Wie auf Facebook können Mediziner auf credoweb.at präsentieren, posten, sich mit Kollegen austauschen und zweite Meinungen einholen – alles kostenfrei und unbegrenzt.“

Die Inhalte der eigenen Website eines Arztes halten 60% der Befragten für sehr vertrauenswürdig bzw. vertrauenswürdig. Gleich danach, auf Platz 3, sollen Online-Informationen wissenschaftlich belegt und mittels Studienhinweisen und Referenzen „bewiesen“ werden (58%), um als glaubwürdig zu gelten. Krankenkassen, Ministerien, Patientengruppen und Websites, die jemandem persönlich empfohlen wurden, rangieren erst auf den nachfolgenden Plätzen. Qualitätssiegel sind derzeit jedoch nur für 42% der Befragten ein Beweis dafür, dass sie den Inhalten Glauben schenken können.

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Quellen:

¹ www.credoweb.at
² Online-Umfrage des Market Instituts im Auftrag von Credoweb.at, n=1.007, Oktober 2016

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