Knorpelaufbau mittels Stammzellen – neue Therapie bei Gelenk- und Bandscheibenverschleiß

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Nicht weniger als eine kleine Revolution in der Orthopädie kündigt Marianowicz Medizin, ein soeben in München/Tegernsee gegründetes Zentrum für bioregenerative Orthopädie an. Bei diesem heilenden Verfahren wird der Knorpel von Gelenken oder Bandscheiben mittels körpereigener Stammzellen schnell, unkompliziert und schmerzfrei wieder aufgebaut. Mit dieser völlig neuen Form der Arthrosebehandlung wird der degenerierte Knorpel im Rahmen einer ambulanten Therapie wiederherstellt.

Arthrose gehört hierzulande nicht nur zu den am weitesten verbreiteten Krankheitsbildern, sondern stellt auch das Gesundheitssystem auf eine harte Probe. Helfen konservative Verfahren nicht, wird selbst bei jüngeren Patienten – unter 60 Jahren – trotz zweifelhaften Erfolgs viel zu oft zu unnötigen und kostspieligen Eingriffen wie Wirbelsäulenoperationen, Arthroskopien oder Gelenkersatz gegriffen.

Das Problem dabei: Der Verschleiß von Gelenkknorpel und Bandscheiben ist irreversibel, er lässt sich zwar entschleunigen und mitunter stoppen, aber nie rückgängig machen. Mit dem neuen Verfahren ändert sich dies nun dramatisch. Dr. med. Martin Marianowicz, ärztlicher Direktor: „Dieses neue Stammzellen-Verfahren ist ein Meilenstein der Arthrosebehandlung, da es insbesondere
bei Patienten unter 60 Jahren nachhaltig heilt und dies im Rahmen einer ambulanten Therapie.“

Ansatz der bioregenerativen Medizin

Die Regenerative Medizin ist ein vergleichsweise neues Feld der Biomedizin. Sie befasst sich mit der Heilung verschiedener Erkrankungen durch die Wiederherstellung funktionsgestörter Zellen, Gewebe und Organe entweder durch den biologischen Ersatz, beispielsweise mit Hilfe gezüchteter Gewebe, oder durch die Anregung körpereigener Regenerationsprozesse.

Die Therapie mit Stammzellen gehört zum Bereich der bioregenerativen Medizin. Bisher fanden Stammzellen-Verfahren vor allem in der plastischen Medizin oder auch in der Pulmonologie Anwendung.
In Ländern wie den USA oder Australien haben sie zuletzt auch Eingang in die klinische Praxis der Orthopädie gefunden, wo sie zum Teil unglaubliche Therapieerfolge vorweisen können.

Und nun auch in Deutschland. Das Prinzip: Funktionsgestörtes Gewebe oder Organe werden mittels körpereigener Stammzellen „regeneriert“ und wachsen im wahrsten Sinne des Wortes nach.

Sanftes und nachhaltiges ambulantes Verfahren

Bei Marianowicz Medizin erweitert die Stammzellentherapie damit das Spektrum der möglichen Therapieverfahren, die von Ansätzen der konservativen Therapie wie Tabletten und Spritzen bis hin
zu modernsten minimal-invasiven Methoden, z. B. im Rahmen der Denervierung (Verödung von Nerven) zur Schmerzbekämpfung, reichen. Besonders bei Menschen unter 60 Jahren zeigt das neue Verfahren hervorragende Erfolge und stellt durch die Bekämpfung des Verschleißes eine langfristige „Mobilität“ sicher. Die Therapie erfolgt ambulant und ohne Narkose.

Die Dauer des Eingriffs beträgt circa 1 bis 2 Stunden und erfolgt röntgenunterstützt am C-Bogen. Hierbei werden die Stammzellen direkt aus Körperfett und Blut des Patienten gewonnen. Nach der Aufbereitung mittels modernster Medizintechnik wird das Stammzellen-Blut-Plasma punktgenau an den betroffenen Knorpel injiziert. Dort wächst das Gewebe nun nach und stellt die Funktionsfähigkeit nachhaltig wieder her.

Dr. Willibald Walter: „Die Therapie zeigt keinerlei Nebenwirkungen und wird weltweit von behandelten Patienten als schmerzfrei, unkompliziert und im Heilungserfolg absolut wirkungsvoll beschrieben. Einer der großen Vorteile ist, dass der Patient das Zentrum direkt im Anschluss wieder verlassen und bereits nach kurzer Zeit mit Einschränkungen seinen Verpflichtungen nachgehen kann.“ Eine unterstützende Reha im Anschluss wird empfohlen. Nach circa 3 Monaten kann der Patient das Gelenk wieder voll belasten, seinen Lieblingssport ausüben und ein schmerzfreies Leben führen.

Neues Zeitalter in der Arthrosebehandlung

Wirbelsäule, Hüft- und Kniegelenk, Schulter- und Sprunggelenke, also die „großen Gelenke“, sind von diesem nicht nur schmerzhaften, sondern auch extrem funktionseinschränkenden Verschleiß ebenso betroffen wie die Bandscheiben, vor allem die im Bereich der Lenden- und Halswirbelsäule. Dies verringert die Lebensqualität von Patienten extrem und geht auch oft mit seelischer Belastung
einher.

Mit dem Verfahren bricht nun auch in Deutschland ein neues Zeitalter der Behandlung von Arthroseerkrankungen an. Dr. med. Martin Marianowicz: „Wir hoffen, dass sich dieses Verfahren rasch durchsetzt. Es ist der Schlüssel für eine heilende Behandlung von Arthrose und Bandscheibenverschleiß und löst zugleich eine der großen Herausforderungen im Gesundheitsmarkt. Denn als große
Zivilisationskrankheiten verursachen Gelenkverschleiß und Bandscheibenschädigung hohe Ausgaben im Gesundheitssektor und belasten aufgrund von Frühverrentung und Erwerbsfähigkeitseinschränkung unsere sozialen Systeme.“

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Quellen:

Marianowicz Medizin – Regenerative Orthopädie
Zentrum für Regenerative Medizin und Orthopädie

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