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Multiresistente Krankenhauskeime schneller entdecken

Multiresistente Krankenhauskeime schneller entdecken

Bakterien, die nicht mit Antibiotika bekämpft werden können – sogenannte multiresistente Krankenhauskeime (MRSA) – stellen ein immer größer werdendes Problem in der Medizin dar. Eine rasche Diagnostik ist ein wesentlicher Schritt, Patienten mit Infektionen durch resistente Bakterien schneller und gezielter behandeln zu können. Einem deutschen Forscherteam ist nun ein Durchbruch gelungen: ihr Verfahren ermöglicht es multiresistente Krankenhauskeime in nur 45 Minuten statt 72 Stunden zu erkennen. Multiresistente Krankenhauskeime schneller entdecken weiterlesen

Erhöhtes Demenzrisiko für Patienten mit Herzschwäche oder KHK

gesundheit-medizin

Forscher gingen der Frage nach, ob eine Herz-Kreislauf-Erkrankung das Risiko für Demenz erhöht, dazu fassten sie Ergebnisse von älteren Studien, die sich mit dieser Thematik befassten, zusammen und werteten sie neu aus. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sowohl die koronare Herzkrankheit (KHK) als auch Herzschwäche das Risiko für Demenz erhöhen. Das erhöhte Risiko war bei der Herzschwäche besonders deutlich. Erhöhtes Demenzrisiko für Patienten mit Herzschwäche oder KHK weiterlesen

Hoher Blutdruck – wann ist eine Therapie sinnvoll?

Hoher Blutdruck - Therapie

Bluthochdruck ist eine der häufigsten gestellten Diagnosen in Österreich. Viele Patienten mit zu hohem Blutdruck fühlen sich aber nicht krank und haben wahrscheinlich auch keine Beschwerden. Doch im Vergleich zu Personen mit normalem Blutdruck erleiden Menschen mit unbehandeltem Bluthochdruck je nach Schweregrad doppelt bis zehnmal so häufig einen Hirnschlag oder Herzinfarkt oder erkranken an Herzinsuffizienz. Ab wann mit einer blutdrucksenkenden Therapie begonnen werden sollte, ist jedoch noch häufig Gegenstand vieler Diskussionen. Forscher werteten nun die Ergebnisse von mehreren Studien zu dieser Thematik neu aus. Hoher Blutdruck – wann ist eine Therapie sinnvoll? weiterlesen

Studie: Geschmacksstoffe stimulieren Immunabwehr

Politik & Forschung

Wesentlich weitreichender als bisher angenommen ist die Wirkung von Geschmacksstoffen auf den menschlichen Organismus. Diese organischen bzw. anorganischen Substanzen, die über bestimmte Rezeptoren (Geschmackssinneszellen) eine Geschmacksempfindung (z.B. „süß“, „sauer“, „bitter“, „salzig“, „umami“) auslösen, wirken darüber hinaus auf die Zusammensetzung des Speichels und somit auf die Eintrittsbarriere für Bakterien und Keime. Zitronensäure und scharf-schmeckendes 6-Gingerol aus Ingwer etwa, verleihen nicht nur Speisen und Getränken eine besondere Geschmacksnote, beide Stoffe stimulieren auch die molekularen Abwehrkräfte im menschlichen Speichel. Dies ist das Ergebnis einer Humanstudie eines Teams der Technischen Universität München (TUM) und des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie. Studie: Geschmacksstoffe stimulieren Immunabwehr weiterlesen