Allergie-Behandlung: welche Möglichkeiten es derzeit gibt

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Ob Staub, Pollen, Nüsse oder eine üble Kombination, triefende Nase, juckende, brennende Augen, Niesattacken bis hin zur Atemnot sind mitunter die Folge? Vor allem für Pollenallergiker beginnt die Leidenszeit immer früher, denn die Pollen fliegen oft schon im Februar.

Je nach Außentemperatur beginnt im Februar die Blütezeit von Erle und Haselnuss, im März von Birke und Esche. Nachdem die Natur den Allergikern im April eine kurze Verschnaufpause vergönnt, blühen ab Mai Gräser und Kräuter. Der Kontakt mit ihren Pollen löst bei Allergikern die bekannten Symptome aus: Niesen, Fließschnupfen, juckende, brennende Augen, Husten – ja sogar asthmatische Anfälle.

Sie schränken die Lebensqualität der Betroffenen extrem ein, verhindern Spaziergänge in der Natur, manche können gar nicht mehr das Haus verlassen.

Wie lassen sich Allergien wirksam bekämpfen?

Grundsätzlich sind Pollenallergien gut behandelbar, doch die Betroffenen benötigen große Gedult.

Die ganzheitliche Behandlung einer Allergie setzt sich üblicherweise aus drei Bausteinen zusammen, die miteinander kombiniert werden: die Auslöser meiden, die Beschwerden lindern und die Ursachen bekämpfen.

Neben sogenannten Antihistaminika helfen spezielle Nasensprays und Augentropfen. Und dann gibt es natürlich die Allergenspezifische Immuntherapie (AIT), die die Ursache der Allergie mittels Hyposensibilisierung bekämpft.

Eine Behandlung der Allergien ist in jedem Fall sehr wichtig, denn Allergien schreiten fort und können sich auch zum allergischen Asthma entwickeln.

Am schnellsten wirken bei Symptomen Antihistaminika. Dabei handelt es sich um Medikamente, die Ärzte gegen allergische Reaktionen einsetzen.

Bei einer Allergie reagiert der Körper auf bestimmte Stoffe etwa Pollen, Insektenstiche oder bestimmte Lebensmittel und schüttet dabei den Botenstoff Histamin aus. Dieses Hormon dockt an Bindungsstellen der Zellen an und löst eine allergische Reaktion aus – beispielsweise das Anschwellen der Schleimhäute, Juckreiz oder Heuschnupfen.

Antihistaminika unterbrechen diesen Mechanismus, indem sie Histamin-Rezeptoren blockieren, also die Bindungsstellen besetzen, bevor das körpereigene Histamin dort ankommt. Deshalb werden sie auch als Histamin-Rezeptorblocker oder Histamin-Rezeptorantagonist bezeichnet.

Unterschieden werden zwei Generationen von H1-Antihistaminika und es gibt auch H2-Antihistaminika, die H2-Rezeptoren blockieren.

Die Anwendung erfolgt üblicherweise in Form von Tabletten, Tropfen oder als Saft. Wenn diese nicht ausreichen oder zu lngsam wirken, können antihistaminische Nasensprays oder Augentropfen rasche Linderung verschaffen. Diese lokalen Antihistaminika (auch als Salbe, Creme, Gel oder Stick verfügbar) sind auch bei geringeren Symptomen sinnvoll.

Bei der Hyposensibilisierung im Rahmen einer Allergenspezifische Immuntherapie werden dem Körper Extrakte mit dem Allergen zugeführt, die Funktionsweise entspricht praktisch jener einer Impfung. Dabei wird versucht, dem Körper beizubringen, anders auf den Kontakt mit dem Allergen zu reagieren. Dies wird auch als Desensibilisierung bezeichnet, womit versucht wird eine Überreaktionen des Immunsystems zu unterbinden.

Eine Allergenspezifische Immuntherapie mittels Tabletten oder Injektionen sollte bei uns ab September gestartet werden – also für die nächste Saison.

Neuer Nasenspray ohne Antihistaminikum zur Vorbeugung

Um Pollen erst gar keine Chance zu geben, sich im menschlichen Atemsystem festzusetzen und dort lästige Allergiesymptome auszulösen, bietet der neue Nasenspray Allergyl® eine vorbeugende Lösung bei Heuschnupfen und allergischer Rhinitis an.

Allergyl® Schutzspray ist ein Nasenspray mit Zellulose und Pfefferminze in Pulverform. Das Pulver wandelt sich in der Nase in ein Gel um, das für etwa sechs Stunden eine Schutzschicht vor Pollenallergenen bildet.
Die Anwendung ist einfach: jeweils ein Sprühstoß ins rechte und ins linke Nasenloch und der Allergyl® Nasenspray versiegelt die Nasenschleimhaut mit einem Schutzfilm, der die in der Luft befindlichen Allergene einfängt und deren Kontakt mit der Nasenschleimhaut verhindert.

Somit wird kein Histamin freigesetzt und es werden keine allergischen Reaktionen ausgelöst. Um die Barriere aufrechtzuerhalten, sollte der Allergyl® Schutzspray 2- bis 3-mal pro
Tag angewendet werden.

Die effektive Wirkung und Verträglichkeit bei Personen mit leichter bis mittelmäßig starker allergischer Rhinitis wurden laut Hersteller in mehr als 35 wissenschaftlichen Publikationen nachgewiesen.

Der Schutzspray ist 100 Prozent natürlich und für Erwachsene, SportlerInnen, Schwangere und Stillende sowie Kinder ab 18 Monaten geeignet. Im Gegensatz zu der Einnahme von Antihistaminika macht die Anwendung des Sprays nicht müde und kann gemeinsam mit anderen Antiallergika verwendet werden.

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Quellen:

Antihistaminika: Was ist das?
So wenden Sie Allergyl Nasenspray richtig an (Video)

Linktipps:



Über Kave Atefie

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